Holygram, Cajsa Silk


Holygram «Still there» – ja, das ist genau der Sound, der bei mir ins Schwarze trifft. Die junge Kölner Band zeigt auf ihrer selbstbetitelten Debüt-EP, wie man PostPunk, Psychedelic, Shoegaze und andere Stilelemente zu einer furiosen Mischung formen kann, die mich zum Teil an die frühen Raveonettes oder an A Place To Bury Strangers oder Ceremony denken lässt. Dennoch das alles auch mit einem Ohr für gute Melodien. Eine wirklich vielversprechende Neuerscheinung!



Cajsa Silk «Talk to trees» – deutlich ohrschmeichelnder kommt die schwedische Sängerin mit ihrer neuen Single vom neuen Album «Talk to trees» daher. Beschwingter Indiefolk mit leichtem Galoppel-Rhtythmus, sehr schön.

Ride, Blondie



Ride «Home is a feeling» – tja, wer hätte das für möglich gehalten, dass Bands wie Slowdive, die Stone Roses oder jetzt Ride tatsächlich noch einmal neue Musik veröffentlichen würden? Die momentane Revival-Welle macht es möglich. Die Latte liegt natürlich bei solchen „alten Helden“ sehr hoch, zumal Ride mit ihrem 92er Album «Going Blank again» eine meiner Allzeit-Lieblingsplatten geschrieben haben. An dieses hohe Niveau kann der neue Song nun nicht ganz anknüpfen, aber es ist trotzdem schön, mal was Neues von den Briten zu hören.


Blondie «My Monster» – und gleich noch eine Art Comeback ganz alter Helden hinterher (wobei Blondie ja im Grunde in den letzten Jahren immer wieder Alben rausgebracht haben) – die neue Single von Blondie wurde von Johnny Marr geschrieben und ist vor allem im Refrain wirklich toll mit gewissem Suchtfaktor.

Moon Tapes, Maria Leck


Moon Tapes «Surf Song» – heute möchte ich Euch die niederländische Band Moon Tapes ans Herz legen. Das Quartett, das aus Amsterdam stammt, spielt eine Mischung aus beschwingtem DreamPop und Surfsound, mit deutlichen Anklängen an die 80er (Echo & the Bunnymen...). Dies alles allerdings mit durchaus eigenständigem Sound, der trotz der unüberhörbaren Referenzen nicht zu retro klingt. Soeben ist ihre neue EP «Dos» erschienen.


 

Maria Leck «Adrenaline» – aus Schweden kommt diese junge Sängerin, die sehr hübsche atmosphärische und wehmütige Musik macht. Gerade dieser Song hier ist schon sehr toll.

CAT, My Gold Mask, DOTE


CAT «You belong to me» – heute ist es mal wieder an der Zeit, einen richtig schön epischen, cinematographsichen Sound zu zelebrieren, denn die neue Single von Cat Pierce, der einen Hälfte des Duos The Pierces aus Los Angeles, klingt wirklich wunderbar schmachtig und plüschig. Mit dieser Art von Musik liegt man bei mir oft richtig und ich fühle mich von der Atmosphäre her auch etwas an einige Lana Del Rey-Songs erinnert (wobei CAT jetzt weniger düster ist).



My Gold Mask «Gone Gone Gone» – aus Chicago stammt dieses Duo, das einen ganz anderen Stil als CAT spielt – hier geht es elektronischer zu, man könnte auch ElektronicRock dazu sagen (jedenfalls nennt die Band es selbst so). Der Song geht richtig gut ab.



DOTE «Cold lips» – Indiemusik aus Essen habe ich nicht aller Tage in meinem Blog (ich glaube erst zum zweiten Mal, nach My Laundry Life) – die junge Band hat gerade ihre Debüt-EP «North» veröffentlicht, von der auch dieses Video stammt.

Lana Del Rey – Love



Na, das kam jetzt doch etwas überraschend – die neue Lana Del Rey-Single ist da. Absolut wunderbar, ein nahezu prototypischer Lana-Track (wobei es bei ihrer gewaltigen stilistischen Vielfalt natürlich schwierig ist, zu bestimmen, was tatsächlich „typisch“ für sie ist) mit sehr hohem Schmacht- und Suchtfaktor und für Lana-Verhältnisse geradezu positiver Aussage.

Der Clip ist auch ziemlich schön geworden.

Sodastream, Ruelle


Sodastream «Moving» – fast 10 Jahre war es ruhig um das Duo aus Australien. 2007 hatte man sich (vorübergehend) aufgelöst, doch letztes Jahr meldete man sich dann mit neuer Musik zurück. Und jetzt ist auch das neue Album, «Little by Little» erschienen. Die markante Stimme von Karl Smith prägt auch dieses Werk von Anfang bis Ende, und wer auf melancholische, traurige und getragene Musik steht, kommt hier eindeutig auf seine Kosten. Zumal es auch einige schnellere Songs zu bewundern gibt, wie meinen Favoriten «Moving».



Ruelle «Daydream» – etwas anders ist die Musik der Sängerin Ruelle aus Nashville/Texas gelagert. Sie ist elektronischer und sicherlich ein wenig poppiger, aber dennoch auch nicht gerade als übertrieben fröhlich zu bezeichnen. Dieser wahrlich tolle und dramatische Song stammt vom 2016er Album «Madness».

Joy Downer, Fazerdaze


Joy Downer «Caught in your spell» – ich freue mich ja immer wieder, wenn unter den zahllosen Promomails, die ich regelmäßig erhalte (und sorry für alle, die ich nicht lesen bzw. im Blog verwerten kann), auch mal eine echte Perle ist, wie der aktuelle Song des US-amerikanischen Duos Joy Downer. Sie stammen, wie so viele gute Bands heutzutage, aus Los Angeles und spielen AltPop oder DreamFolkPop oder wie auch immer man diesen Stilmix nennen mag. Es gibt auch eine ganze EP, die «Radio Dreamer» heißt.




Fazerdaze «Lucky girl» – ebenfalls wunderbar flockig ist der neue Song der neuseeländischen Sängerin Amelia Murray, der auf Flying Nun Records erschienen ist. (Danke an Nicorola für den Tipp!)

Moon Duo, Las Aves


Moon Duo «Creepin’» – Bands, die soundmäßig knietief in den 70ern waten, sind normalerweise nicht so meine Blutgruppe. Es sei denn, es handelt sich um Krautrock-Anleihen! Moon Duo aus Portland spielen bereits seit einigen Jahren ihre furiose Mischung aus Motorik und Psychedelik-Rock, doch erst jetzt, mit ihrem neuen, sehr gelungenen Album «Occult Architecture Vol. 1» haben sie es auch geschafft, mich vollends zu überzeugen, denn die neue Scheibe ist mit durchaus poppigen Melodien veredelt worden, ohne die dronige Gesamtatmosphäre zu verwässern.




Las Aves «Die in Shanghai» – anders als der Name und auch die Videoclips vermuten lassen, verbirgt sich hinter dieser Band keine reine Frauen-Band, sondern 4 Franzosen, die sich einen Spaß daraus machen, den Betrachter ihrer Videoclips in die Irre zu führen. Musikalisch geht es tanzbar und elektronisch zu, und durchaus abwechslungsreich, wie man an den beiden unten stehenden Clips sehen kann.